Am Donnerstag, den 18. Februar war es so weit. Ich habe den Social Media Report HR 2010, dem Fachpublikum vorgestellt. Insgesamt sind 75 Personaler in den Kulturbahnhof nach Overath, vor den Toren Kölns gekommen.

 

Die Idee zu dieser Studie hatte ich im November letzten Jahres. Woher aber die Adressen nehmen um all die Firmen anzusprechen? Ich habe dazu Kooperationspartner gesucht und diese gefunden. Der Hersteller für Talent Management Software StepStone Solutions war ebenso dabei, wie das Personalernetzwerk HRM.de und HRM-Austria.at. Ebenfalls an Bord war die Fachzeitschrift personal manager.

 

651 Stimmen aus Deutschland und Österreich

 

Mitgemacht haben über 800 Firmen aus Deutschland und Österreich. Wobei allerdings nur die Stimmabgaben gewertet wurden, die tatsächlich alle Fragen beantwortet haben. Dies waren insgesamt 651Meinungen. 548 aus Deutschland und 103 aus Österreich. Damit ist es die bisher größte Studie zum Einsatz von Social-Media-Diensten im Personalwesen des deutschsprachigen Raumes geworden. 

 

Knapp die Hälfte der Firmen erlauben Mitarbeitern freien Zugang zu Social-Media-Diensten

 

45% der Unternehmen in Deutschland und 48% in Österreich erlauben die Nutzung von Social-Media-Diensten ohne Auflagen, der Zugriff ist dort also immer möglich. Lediglich 6% in DE und 11% in AT sperren generell den Zugang vom Arbeitsplatz aus. Weitere 18% bzw. 19% sperren den Zugang für bestimmte Dienste. Die restlichen Unternehmen in Deutschland, erlauben zu 17% den zeitlich befristeten Zugang, wie in Mittagspausen. In Österreich sind dies 11%

In Deutschland geben 39% der Personaler an, dass dort schon mittels Social Media Rekrutiert wird oder man es für das Personalmarketing nutzt. In der Alpenrepublik sind dies 37%. Allerdings liegt hier der Anteil der Unternehmen, die zukünftig Social Media einsetzen wollen, höher als in Deutschland mit 27% In beiden Ländern sind es jeweils noch immer 24% die sich nicht sicher sind ob sie es einsetzen werden, oder nicht.

 

Die meisten arbeiten ohne Richtlinie

 

Ganze 64% der in DE ansässigen Unternehmen und 66% in AT haben keine Richtlinien zur Nutzung von Social-Media-Diensten im Unternehmen. Trotzdem zeigt, dass mit einem Anteil von 18% in beiden Ländern, sich vermehrt Unternehmen einer Policy unterwerfen. Weitere 11% in Deutschland und 9% in Österreich arbeiteten gerade im Zeitraum der Befragung an einer solchen Richtlinie. 7% in beiden Ländern wussten es nicht.

 

Wer es nutzt hat auch Erfolg

 

Tatsächlich gaben von den Unternehmen die schon 2009 aktiv waren, stolze 65% aus DE an, dass sie dadurch Bewerber einstellen konnten. In Österreich lag der Anteil bei 54% Während in Deutschland ganz klar gesagt wurde, ob man eingestellt hat oder nicht, wussten in Österreich 11% nicht, welche Ergebnisse erreicht wurden.        

 

Kostenloser Download

Insgesamt 32 Seiten und eine Vielzahl an Informationen hat die Studie, die hier kostenlos heruntergeladen werden kann. 

read more

Bei einzelnen Kampagnen zur Unterstützung im Personalmarketing oder auch beim Aufbau von Microsites, wird heute ein multimediales Feuerwerk auf allen Social-Media- Kanälen abgebrannt. Wenn es passt, schlägt die Aktion eine kurzfristige, aber heftige Word to Mouth Welle.

Gerne werden dabei Flash Animationen eingesetzt. Diese Flashfilme sind klasse. Mit deren Hilfe lassen sich grafisch die schönsten Eindrücke vermitteln. Und weil das Auge auch beim Personaler mit isst, fällt die Entscheidung zur Umsetzung durch eine Agentur oft auch zu Gunsten des Flash Einsatzes. Beratungsunternehmen wie Accenture, haben sogar ganze Karrierewebsites mit Flash umgesetzt. Das kann aber bewirken, dass zukünftig nicht die gewünschten Resultate erzielt werden können.

1. Fakt Zukünftig sollte der Einsatz von Flash stark hinterfragt werden. Apple verzichtet bei seiner Hardware wie dem iPhone und dem iPad auf die Darstellungsfähigkeit von Flash-Anwendungen. Also praktisch alle Apple Produkte die man online mobil nutzt, werden kein Flash lesen können.

2. Fakt Auch Google tat sich bis vor kurzem schwer mit dem lesen von Flash. Die Inhalte wurden nicht indiziert, da sie nicht gelesen werden konnten. Das geht jetzt besser, ist aber immer noch nicht optimal.

3. Fakt HTML5 wird die bisherige Programmiersprache HTML4 ablösen. Dort hat man schon den Ersatz für Flash mit berücksichtigt. Man braucht also in HTML5 nicht mehr auf Flash zurückzugreifen, um multimediale Websiteinhalte darzustellen.

read more

Das andere Blog

Das andere Blog von Thorsten zur Jacobsmühlen, zählt zu den meist gelesenen Joblogs im deutschen Sprachraum.

Aktuelle Tweets